Ärzte Zeitung, 21.12.2005
Zufrieden dank des Hundes. Foto: Photo Disc

Spielen mit einem Therapiehund ist wie Erholung

RICHMOND (ug). Wenn Ärzte fünf Minuten mit einem Therapiehund spielen, profitieren sie davon genauso wie von einer 20minütigen Pause.

Das haben US-Forscher um Dr. Sandra Barker von der Virginia Commonwealth University in Richmond in einer Studie herausgefunden (Psychological Reports 96, 2005, 713).

20 Ärzte, Krankenschwestern und Ergotherapeuten nahmen an der Studie teil. Nach 20 Minuten Pause, einer Fünf-Minuten-Sitzung mit einem Therapiehund und einem 20minütigen Zusammensein mit dem Hund wurden die Werte von Kortisol in Serum und Speichel, IgA im Speichel sowie Epinephrin und Norepinephrin im Blut gemessen, und zwar jeweils nach fünf, 15, 30, 45 und 60 Minuten.

Therapiehunde brauchen eine speziell Ausbildung. Sie sind besonders ruhig und freundlich.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »