Ärzte Zeitung, 21.02.2008

Stammzellen gegen M. Huntington

NEU-ISENBURG (eb). US-Forscher haben jetzt per Gentherapie die Neurogenese im Hirn von Mäusen mit einer Art Huntington-Krankheit angekurbelt. Die Mäuse lebten länger, waren gesünder und hatten mehr lebensfähige Neurone als Kontroll-Mäuse.

Die Forscher hatten über Adenoviren die beiden Gene für die Faktoren Noggin und BDNF in Stammzellregionen eingeschleust, und zwar in die Ventrikelwand nahe des Neostriatums - der bei Huntington betroffenen Region. Noggin und BDNF animieren Stammzellen, Nervenzellen zu bilden.

Info: J Clin Invest 117, 2007, 2889

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Die Therapiekünste eines Kung-Fu-Meisters

Ein Kampfsportler stößt mit seinem Gesundheitskonzept bei Medizinern auf Interesse. Ein Arzt ist sogar geneigt, von einem Wunder nach der Therapie durch Chu Tan Cuong zu sprechen. mehr »