Ärzte Zeitung, 01.03.2011

Risikofaktor entdeckt für bipolare Störung

BONN (hub). In einer genomweiten Assoziationsstudie haben Forscher der Universität Bonn einen Risikofaktor für eine Bipolare Störung entdeckt.

Eine Variante des Gens Neurocan (NCAN) kommt bei Menschen mit manisch-depressiver Störung signifikant häufiger vor als bei Gesunden, teilt die Uni mit. NCAN spielt beim Wachstum und Zusammenhaften der Gehirnzellen eine Rolle, so die Uni weiter.

Die genetische Information von Neurocan werde hauptsächlich in zwei Gehirnbereichen abgerufen, die als betroffene Gehirngewebe bei der Bipolaren Störung bereits bekannt sind: Cortex und Hippocampus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »