Ärzte Zeitung, 29.08.2011

Wie das Baby zappelt, so entwickelt es sich

HEIDELBERG (eb). Kann man leichte Entwicklungsauffälligkeiten bereits im ersten Lebensjahr diagnostizieren? Dazu erfassen Forscher der Uni Heidelberg Bewegungen und Blicke bei Säuglingen.

Per Computer zeichnen sie die spontanen Bewegungen auf, die in ihrer Reihenfolge, Geschwindigkeit, Richtung und Ausprägung je nach Gehirnreifung und Gehirnschädigung variieren.

Bei der Blickzeitanalyse zeigen sie den Kindern kleine Spielzeuge oder Bildschirmsymbole und prüfen, wie lange sie schauen, ob die Blickzeit bei Wiederholungen ab-, bei neuen Reizen zunimmt. Die Dietmar Hopp Stiftung unterstützt das Projekt mit 200.000 Euro.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Warum Schlafmangel heißhungrig macht

Schlafmangel kurbelt den Hunger an, das kennen viele aus Erfahrung. Warum das so ist, haben jetzt Forscher entschlüsselt: Es liegt nicht an den Hormonen. mehr »

So hoch ist der neue Beitragssatz Ihrer Krankenkasse

Für Millionen Kassenpatienten sinkt der Beitragssatz. Welche Krankenkasse 2019 günstiger wird, welche teurer und welche ihre Beiträge stabil hält, zeigen wir in unserem großen Beitragssatz-Check mit aktuell 39 Kassen. mehr »

Künstliche Intelligenz verändert die Medizin

Bei der Künstlichen Intelligenz (KI) rückt die Medizin immer stärker in den Fokus. Medizinethiker Professor Georg Marckmann erläutert im Interview, warum KI ein wertvoller Baustein bei Diagnostik und Therapie sein kann. mehr »