Ärzte Zeitung, 29.11.2011

Viele Kopfbälle verletzen das Hirn

CHICAGO (eis). Häufige Kopfbälle können bei Fußballspielern offenbar Hirnschäden begünstigen, wie Forscher beim Kongress der Radiological Society of North America (RSNA) berichtet haben.

Sie haben 32 Amateurspieler im mittleren Alter von 30 Jahren mit einem speziellen MRT-Verfahren untersucht.

Mit dem sogenannten Diffusion Tensor Imaging (DTI) lassen sich mikroskopische Veränderungen der weißen Hirnsubstanz erkennen.

Bei Spielern mit mehr als 1000 bis 1500 Kopfbällen im Jahr wurden dabei ähnliche Veränderungen gefunden, wie sie bei traumatischen Hirnverletzungen auftreten, so die Forscher.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »