Ärzte Zeitung, 22.05.2013

HSP

Stipendium für Kölner Neurologin

KÖLN. Zum zweiten Mal hat die Tom Wahlig Stiftung das europaweit mit 100.000 Euro höchstdotierte HSP-Forschungs-Stipendium den "Advanced Scholarship" vergeben: an Professor Elena I. Rugarli.

Die aus Italien stammende Wissenschaftlerin ist Professorin am Biozentrum in Köln. Sie geht davon aus, dass der Fettstoffwechsel in der Zelle Einfluss hat auf die Degeneration der Nervenzellen.

Sollte sich das im Laufe der Studien als richtig erweisen, gibt es jetzt schon einen Therapieansatz für die Hereditäre Spastische Paralyse HSP, heißt es in einer Mitteilung.

Diese sehr seltene Erkrankung sorgt für eine Degeneration der langen Bahnen im Rückenmark. Im Verlauf der Erkrankung sind die meisten Betroffenen früher oder später auf den Rollstuhl angewiesen.

Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, HSP den Kampf anzusagen, und einen erfolgreichen Therapie- und Heilungsansatz zu finden. Ein wichtiges Mittel dabei ist die Unterstützung der Forschung. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »