Ärzte Zeitung, 12.02.2007

Weniger Selbsttötungen

Suizidzahl in 25 Jahren um 44 Prozent gesunken

BERLIN (eb). In Deutschland nehmen sich immer weniger Menschen das Leben. 2005 begingen 10 260 Menschen Suizid, 2004 waren es noch 10 733. Darauf wurde bei einem Psychiatrie-Kongress in Berlin hingewiesen.

Die Zahl der Suizide ist bereits seit über 20 Jahren rückläufig. 1980 lag die Zahl der Suizide nach Angaben des Statistischen Bundesamtes noch bei über 18 450. Sie ist also in 25 Jahren um 44 Prozent gesunken. Noch immer töten sich aber mehr Männer als Frauen selbst: Drei Viertel der Suizide werden von Männern begangen.

Als Grund für den Rückgang der Suizidzahlen wird eine bessere Versorgung von Depressiven diskutiert - Depressionen werden offenbar früher erkannt und die Patienten häufiger antidepressiv behandelt.

Lesen Sie dazu auch:
Immer weniger Suizide in Deutschland
"Bündnis gegen Depression" jetzt europaweit

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Neue Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. Das weckt Hoffnungen. mehr »

Was die Datenschutz-Folgenabschätzung ist

Praxen, Kliniken und MVZ, die in großem Stil Patientendaten verarbeiten, müssen laut DSGVO eine Datenschutz-Folgenabschätzung absolvieren. Medizinrechtler erläutern, wie das geht und was das überhaupt ist. mehr »

Tele-Hausarzt horcht aus der Ferne ab

Dr. Rafael Walocha betreut als Tele-Hausarzt Bewohner eines Pflegeheims per Video. Dabei kann er die Patienten sogar elektronisch auskultieren. Arzt und Patienten sind begeistert. mehr »