Ärzte Zeitung, 04.03.2010

Sind Depressionen online vorherzusagen?

FREIBURG (eb). An der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Uniklinikums Freiburg ist das Projekt OPTIMI unter der Leitung von Professor Dieter Riemann gestartet worden. OPTIMI steht für Online Predictive Tools for Mental Illness. Das Projekt wird mit einer Summe von mehr als 3,5 Millionen Euro aus EU-Mitteln gefördert.

Ziel ist es, stressbedingte körperliche und psychologische Veränderungen sowie psychische Erkrankungen früher zu erkennen. Es werden neue Messgeräte, Sensoren, zur Erfassung von körperlichen Variablen unter Alltagsbedingungen entwickelt. In einem weiteren Schritt sollen computer- oder internetgestützte Psychotherapieprogramme bei Menschen mit einem hohen Risiko, depressiv zu erkranken, eingesetzt werden. Schwerpunkt ist das Thema gestörter Schlaf, ein Risikofaktor für Depressionen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn im Dialog mit den Ärzten

Seit Monaten wird heiß ums Terminservice- und Versorgungsgesetz diskutiert. Heute stellte sich Jens Spahn direkt den Fragen der Ärzteschaft zu TSVG, Sprechstunden und Co. Das Wichtigste der Veranstaltung in 13 Tweets. mehr »

Spahn bleibt bei Sprechstundenzeiten hart

Das Termineservicegesetz wird nachgebessert werden, aber nicht bei den Sprechstundenzeiten. Das stellt Jens Spahn beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbands klar. mehr »