Ärzte Zeitung, 20.10.2011

715 Soldaten leiden an PTBS nach dem Einsatz

NEU-ISENBURG (bee). Die Zahl der Soldaten, die mit einem Trauma aus dem Auslandseinsatz zurückkehrten, ist auch im dritten Quartal 2011 gestiegen.

Bis Ende September meldeten sich 715 Soldaten mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Zum Vergleich: Im ganzen Jahr 2010 waren es 729 Soldaten, die an einer PTBS litten.

Experten gehen davon aus, dass für 2011 die Grenze von 1000 Fällen erreicht werden könnte. Seit dem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr steigt die Zahl der Betroffenen deutlich.

Die Bundeswehr bemüht sich, die Versorgung auszubauen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ärzte gehen auf Gegenkurs zu Schokoriegel und Cola

Pädiater sind alarmiert: Adipositas bei Kindern wird zunehmend zu einem sozialen Problem. Jetzt setzen sie ihre eigene Agenda und gehen auf Distanz zur Ernährungsindustrie. mehr »

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt ältere Menschen nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Dieses überraschende Ergebnis offenbart die ASPREE-Studie. mehr »

Doktor THC und Mister Cannabidiol

Cannabis steht im Verdacht, Psychosen durch den Wirkstoff THC auszulösen. Die Pflanze enthält aber auch antipsychotische Substanzen, die die Hirnfunktion in kritischen Bereichen normalisiert. mehr »