Ärzte Zeitung, 15.04.2011

Parkinson: Teilzeitarbeit hält Kranke im Beruf

KIEL (koc). Im Vergleich zur Normalbevölkerung ist der Anteil berufstätiger Patienten nach der Parkinson-Diagnose in allen Lebensdekaden deutlich geringer.

Das hat eine finnische Studie ergeben, die Privatdozentin Karla Eggert aus Marburg beim Parkinsonkongress in Kiel vorgestellt hat. Nach mittlerer Erkrankungsdauer von 7,3 Jahren waren noch 16 Prozent im Beruf.

Und: Teilzeitarbeit verlängerte die Berufstätigkeit um durchschnittlich 4,3 Jahre. Es müssten daher Strategien entwickelt werden, die Patienten ein adäquates Arbeitsumfeld schaffen und sie länger am Berufsleben teilhaben lassen, forderte Eggert.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wirkstoff zum Cannabis-Entzug

Die Blockade der Fettsäureamid-Hydrolase reduziert Symptome beim Cannabis-Entzug. Mit einem Hydrolasehemmer senkten Abstinenzwillige den Konsum um fast 70 Prozent. mehr »

Erfolg mit Gentherapie bei Anämien

Aktuelle Berichte beim ASH-Kongress bestätigen den Nutzen einer Gentherapie bei Patienten mit Beta-Thalassämie oder Sichelzellanämie. mehr »

Leichter Antieg auf 118 Influenza-Fälle

Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist in der 48. Kalenderwoche (KW) 2018 in fast allen Bundesländern gestiegen, besonders in Ostdeutschland. mehr »