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Schmerz bei MS sollte mehr beachtet werden

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SYDNEY (FHV). Schmerz als wichtiges Symptom bei Multipler Sklerose (MS) wird nach Ansicht von Dr. Sona Feketova längst noch nicht genügend berücksichtigt.

Viel Aufmerksamkeit werde bisher außer den Störungen am Bewegunsapparat den Augen-Symptomen und der Blasendysfunktion gewidmet.

Wie häufig Schmerzen bei MS aber sind, und wie groß deshalb auch der Behandlungsbedarf ist, haben jetzt aber wieder die bei 734 MS-Patienten erhobenen Daten bestätigt, die die Neurologin von der Comenius-Universität in Bratislava vorgestellt hat.

Mehr als 95 Prozent der untersuchten MS-Patienten litten an Schmerzen. Frauen waren von Schmerzen 2,6 mal häufiger betroffen als Männer.

Besonders häufig waren chronische Schmerzen an den Extremitäten - diese waren bei 92 Prozent der Patienten vorhanden -, Schmerzen im Bereich der HWS und der LWS (71 Prozent), Kopfschmerzen (69 Prozent) und die sonst relativ seltene Trigeminusneuralgie (6,7 Prozent).

Noch völlig unklar sei die optimale Therapie, so Feketova beim Welt-Schmerz-Kongreß in Sydney. Hier müßten dringend weitere Studien initiiert werden, um zu Empfehlungen kommen zu können.

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