Ärzte Zeitung, 06.05.2012

Hilfe für ersterkrankte Schizophrenie-Patienten

KONSTANZ (eb). Bei Schizophrenie kann eine frühe Therapie den ungünstigen Verlauf aufhalten und die Reintegration fördern.

In einem Projekt an der Uni Konstanz absolvieren dazu 17- bis 25-jährige Patienten ein computergestütztes Training, das die eingeschränkte kognitive Leistung verbessern soll.

Die Übungen orientiert sich an der Reorganisationsfähigkeit des Gehirns (Neuroplastizität), teilt die Uni mit. Die Therapie sei auch bei chronischer Schizophrenie wirksam.

Für die Arbeiten hat jetzt Professor Brigitte Rockstroh den mit 20.000 Euro dotierten Christian Roller Preis verliehen bekommen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »