Ärzte Zeitung, 19.12.2012

Hamburg

Erste Selbsthilfegruppe für PC-Süchtige

HAMBURG. Computersüchtige haben in Hamburg erstmals eine Selbsthilfegruppe gegründet. Der Gründer spielte selbst bis zu 18 Stunden täglich am PC, hat soziale Kontakte verloren und einen dreimonatigen klinischen Entzug hinter sich.

Er will Betroffene ermutigen, den Entzug zu wagen. Laut Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) sind rund 10.000 Menschen in der Hansestadt exzessive Computer- und Internetnutzer, meist sind die Betroffenen erwachsen und ledig.

Arbeitslose Männer sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, eine Abhängigkeit von Spielen oder virtuellen Beziehungen zu entwickeln.

Die HLS hat zugleich das Projekt "Netz mit Web-Fehlern" zur Sucht-Nachsorge ins Leben gerufen, das von der TK-Landesvertretung unterstützt wird. (di)

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[19.12.2012, 09:50:58]
Dr. Andreas Keibel 
Die Matrix ist da.
Und sie hat sich ganz automatisch und freiwillig ergeben.
Die Insassen versorgen sich sogar noch selbst mit Nahrung.
Jetzt muss man sie nur noch anzapfen.

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen.

10 000 alleine in Hamburg. Wie sehen denn die Statistiken im Bundesdurchschnitt aus?
Bei welchen (nutzlosen) PC-Nutzungszeiten pro Tag, Altersgruppe und Geschlecht sind wir statistisch angekommen?

A.Keibel

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