Ärzte Zeitung, 21.03.2012

Schmerzpreis 2012 für Forschungen zu Fibromyalgie

FRANKFURT AM MAIN (eb). Professor Dr. Kati Thieme, Direktorin des Instituts für Medizinische Psychologie an der Philipps-Universität Marburg, ist auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt am Main mit dem Deutschen Schmerzpreis 2012 ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die Marburger Wissenschaftlerin hat im Laufe ihrer klinischen Forschung einen besonderen Schwerpunkt in der Untersuchung von Ganzkörperschmerzen bei Fibromyalgie-Patienten gesetzt.

Sie "konnte mit ihren bahnbrechenden Untersuchungen 2011 zeigen, dass eine veränderte Schmerzperzeption auf physiologischen Veränderungen beruht, die nicht nur als einfache psychische Traumatisierung abgetan werden können, sondern auf tiefgreifenden physiologischen Veränderungen beruhen", würdigen Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie und Dominique Döttling, Präsidentin der Deutschen Schmerzliga e. V. die Leistungen der Preisträgerin im Urkundentext.

Der wissenschaftliche Träger des Deutschen Schmerzpreises ist die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e. V. Der Preis wird gemeinsam mit der Deutschen Schmerzliga e. V. verliehen. Gestiftet wird der Preis von dem Unternehmen Mundipharma GmbH & Co KG in Limburg.

Topics
Schlagworte
Schmerzen (3686)
Organisationen
Mundipharma (6)
Krankheiten
Weichteilerkrankungen (131)
Personen
Gerhard Müller-Schwefe (136)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Kokain auf Brust und Herz schlägt

Down nach dem High: Ein junger Mann kommt mit Brustschmerzen in die Notaufnahme, er hat am Tag zuvor Kokain konsumiert. Die Diagnostik ergibt einen überraschenden Befund. mehr »

Immer mehr BU-Fälle durch die Psyche

Der lange Arm der Leistungsgesellschaft oder einfach bessere Diagnose? Eine sprunghaft steigende Anzahl von Arbeitnehmern scheidet wegen psychischer Probleme vorzeitig aus dem Berufsleben aus. mehr »

Fehlerquelle Entlassbriefe

Unbekannte Abkürzungen und Therapieempfehlungen, die nicht zum Befund passen: Eine Umfrage unter Hausärzten deckt Verbesserungspotenzial in Entlassbriefen auf. mehr »