Ärzte Zeitung, 04.11.2009

Inzidenz der Hüftfraktur in den USA gesunken

NEU-ISENBURG (ikr). In den USA ist die Inzidenz der Hüftfrakturen einer aktuellen Studie zufolge seit Mitte der 1990er Jahre deutlich gesunken (JAMA 302, 2009,1573).

Bei den Frauen betrug die Inzidenz 2005 noch 794 /100 000 im Vergleich zu 1051 im Jahre 1995. Bei den Männern waren es 2005 369 / 100 000, 1995 nur noch 457. Das sind aber immer noch viele Frakturen. Denn in Deutschland erlitten 2004 laut Krankenhausdaten schätzungsweise 141 / 100 000 Einwohner eine Hüftfraktur (DMW 133, 2008, 125). Damit sei diese als häufiges Ereignis zu bezeichnen, so die Experten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Was Patienten ihrem Arzt verschweigen

Als Arzt muss man damit rechnen, dass Patienten nicht alle gesundheitsrelevanten Infos offenlegen. Wann und warum sie diese verheimlichen, haben Psychologen analysiert. mehr »

Möglicher Prognosemarker entdeckt

Forscher haben einen Biomarker entdeckt, der bei Prostatakrebs-Patienten früh auf einen aggressiven Verlauf hinweisen könnte – und ein Computermodell entwickelt, das bei der Vorhersage hilft, wie sich der Tumor entwickelt. mehr »

Gewichtheben enttarnt Koronaranomalie

Krafttraining zur KHK-Prävention: Das funktionierte bei einem jungen Gewichtheber – allerdings auf unvorhergesehene Weise. mehr »