Ärzte Zeitung, 30.06.2010

Mit Antidepressiva häufiger Frakturen

NEU-ISENBURG (ikr). Patienten, die Antidepressiva erhalten, haben ein signifikant erhöhtes Risiko für osteoporotische Frakturen. In einer Fall-Kontroll-Studie mit mehr als 16  000 Fraktur-Patienten stellte sich heraus, dass bei SSRI-Einnahme das Risiko für osteoporotische Frakturen nahezu doppelt so hoch war wie bei Patienten ohne eine solche Therapie (Bone online). Mit trizyklischen Antidepressiva und anderen Antidepressiva war es nur um etwa 40 Prozent erhöht. Dieser Unterschied könnte mit der Affinität zum Serotonin-Transporter (5-HTT) zusammenhängen, vermuten die Forscher.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie können sie für eine Impfung gewonnen werden? mehr »

Mama leckt den Schnuller ab – kein Tabu

Botschaft einer neuen US-Studie: Das Ablutschen kann Vorteile fürs Immunsystem der Kinder haben. mehr »

Cannabis-Prohibition kostet Staat Milliarden

Über Pro und Contra der Cannabisfreigabe lässt sich lange streiten. Bei ökonomisch nüchternem Kalkül wäre die Sache jedenfalls von Vorteil. mehr »