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Mit Antidepressiva häufiger Frakturen

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NEU-ISENBURG (ikr). Patienten, die Antidepressiva erhalten, haben ein signifikant erhöhtes Risiko für osteoporotische Frakturen. In einer Fall-Kontroll-Studie mit mehr als 16  000 Fraktur-Patienten stellte sich heraus, dass bei SSRI-Einnahme das Risiko für osteoporotische Frakturen nahezu doppelt so hoch war wie bei Patienten ohne eine solche Therapie (Bone online). Mit trizyklischen Antidepressiva und anderen Antidepressiva war es nur um etwa 40 Prozent erhöht. Dieser Unterschied könnte mit der Affinität zum Serotonin-Transporter (5-HTT) zusammenhängen, vermuten die Forscher.

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