Ärzte Zeitung, 30.06.2010

Mit Bisphosphonat weniger Brustkrebs

TORRANCE (ikr). Bei Frauen, die orale Bisphosphonate erhalten, ist das Brustkrebs-Risiko offenbar geringer als ohne eine solche Behandlung (JCO online). Von 154  768 Frauen aus der berühmten WHI-Studie nahmen 2816 bei Eintritt in die Studie ein Bisphosphonat ein: 90 Prozent verwendeten Alendronat und zehn Prozent Etidronat. Nach einer Nachbeobachtungszeit von im Mittel 7,8 Jahren war die Rate invasiver Mammakarzinome mit Bisphosphonattherapie um 32 Prozent reduziert. Duktale In-situ-Karzimome waren mit den Osteoporose-Mitteln jedoch häufiger.

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