Ärzte Zeitung, 20.06.2006

Antikörper erhält positives Votum für Rheuma-Therapie

GRENZACH-WYHLEN (eb). Der monoklonale Antikörper Rituximab hat jetzt die Empfehlung des CHMP (Committee für Human Medical Products) zur Zulassung für die Therapie bei rheumatoider Arthritis (RA) erhalten.

Das CHMP empfiehlt Rituximab speziell zur Therapie von Patienten, die auf andere krankheitsmodifizierende antirheumatische Medikamente, einschließlich eines oder mehrerer TNF-alpha-Blocker, nicht ausreichend angesprochen haben oder diese nicht vertragen. Das teilt das Unternehmen Roche Pharma mit, das Rituximab als MabThera® anbietet.

Das positive Votum geht auf die Ergebnisse der Studie REFLEX zurück. Das Akronym steht für "Randomised Evaluation oF Long-term Efficacy oft RituXimab in RA".

In der Studie mit 520 Patienten mit fortgeschrittener aktiver RA wurde belegt, daß der Antikörper in Kombination mit Methotrexat (MTX) im Vergleich zur MTX-Monotherapie in den klinischen Endpunkten überlegen war. Die EU-Zulassung von Rituximab bei RA wird in Kürze erwartet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Bei der Gründung eines Ärztezentrums kann es zugehen wie bei "Dallas"

Neid und Missgunst haben schon manche Versuche torpediert, in der Provinz ein Ärztezentrum zu etablieren. Ärzte in Schleswig-Holstein berichten, wie man verhindert, dass Kirchturmdenken siegt. mehr »

Macht Kaffee impotent?

Kaffee werden günstige Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. Eine Studie hat untersucht, was das belebende Getränk für Männer – und besonders deren Potenz – bedeutet. mehr »