Ärzte Zeitung, 29.05.2013
 

Dialyse

Praxis und Klinik arbeiten Hand in Hand

REINBEK. Vier niedergelassene Ärzte und das Krankenhaus St. Adolf-Stift in Reinbek haben gemeinsam in eine neue Dialysestation in der Klinik investiert.

Damit müssen dialysepflichtige Patienten nun nicht länger in das externe nephrologische Zentrum transportiert oder auf den Stationen des Krankenhauses konsiliarärztlich behandelt werden, sondern werden direkt auf der Dialysestation von den niedergelassenen Ärzten versorgt.

Die nephrologische Praxis von Dr. Markus Meier, Gotthard Feyerabend, Dr. Peter Färber und Dr. Marco Staben hat 220 Quadratmeter im Krankenhaus angemietet, die neben einer Anmeldung und Arztzimmern insgesamt zehn Behandlungsplätze für liegende und sitzende Patienten beherbergen.

Die Logistik des Hauses wird von der Praxis mit genutzt, die medizinischen Gerätschaften und pflegerisches Personal werden von der Praxis gestellt und auch unterhalten.

Im vergangenen Jahr wurden über 750 Dialysen und mehr als 100 Apheresen in der ambulanten Praxis für stationäre Patienten des St. Adolf-Stiftes durchgeführt.

Zusammen haben die Partner über eine Million Euro investiert: Die Baukosten in Höhe von 800000 Euro trug die Klinik, Gerätekosten in Höhe von 300.000 Euro die niedergelassenen Ärzte. (di)

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