Ärzte Zeitung, 27.01.2005

Steuererlaß für Spender

Bundeskabinett beschließt Sozialversicherungsablaß

BERLIN (hak). Wer einen Teil seines Lohneinkommens den Opfern der Seebebenkatastrophe in Südostasien spenden will, muß darauf keine Sozialversicherungsabgaben bezahlen. Das hat das Bundeskabinett gestern beschlossen.

Umgesetzt werden kann dieser Beschluß allerdings nur über Umwege. Beitragsfrei ist eine Spende, wenn ein Arbeitnehmer auf einen Teil seines Lohnes verzichtet, diese Spende über seinen Arbeitgeber abwickeln läßt und das Finanzamt die auf diesen Lohnanteil entfallende Steuer erläßt.

Die Beitragsfreiheit bezieht sich auch auf Spenden, die vor dem Beschluß des Kabinetts gestern, seit dem Zeitpunkt der Katastrophe Ende 2004 gegeben wurden.

Schon nach dem Elbehochwasser im August 2002 hatte die Bundesregierung gespendeten Arbeitslohn von Sozialabgaben befreit.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wer viel Wasser trinkt, beugt Harnwegsinfekten vor

Den Ratschlag, viel zu trinken, sollten sich Frauen nicht nur während eines Harnwegsinfektes zu Herzen nehmen. Auch wer danach reichlich Wasser trinkt, profitiert davon. mehr »

In der Praxis oft auch knifflige AU-Fälle

Die Regeln, wie und wann ein Arzt einen Patienten krankschreiben darf, sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie festgehalten. In der Praxis gibt es jedoch viele knifflige Fälle. mehr »

Handlungsbedarf bei Chronikerpauschale!

Die Chronikerzuschläge für Hausärzte bleiben eine der dringendsten Hausaufgaben für die Selbstverwaltung. Es wird Zeit, die alten bürokratischen Zöpfe abzuschneiden, meint unser Abrechnungsexperte. mehr »