Ärzte Zeitung, 18.05.2005

Brücken der Erinnerung

Händegalerie soll Demenzkranke ins Licht rücken

Hand in Hand gegen Demenz: Bundesfamilienministerin Renate Schmidt und TV-Moderator Jürgen Fliege beim Kampagnenstart. Foto: Elke Hinkelbein

BERLIN (dpa). Mehr Aufklärung über Demenzerkrankungen soll eine "Erinnerungskampagne" bringen, die Bundesfamilienministerin Renate Schmidt und TV-Moderator Jürgen Fliege gestern in Berlin vorgestellt haben: Fotos von Handflächen, auf denen geschriebene Erinnerungsbrücken wie etwa "Ich heiße Ida Helms" oder "Ich habe zwei Töchter" stehen, sollen bis zum Weltalzheimertag am 21. September zur weltgrößten Händegalerie anwachsen. An der Aktion kann sich jeder beteiligen.

"Mit der Kampagne wollen wir vor allem erreichen, daß Demenzerkrankungen endlich als Krankheiten wahrgenommen und frühzeitiger behandelt werden", sagte Heike von Lützau-Hohlbein, Vorsitzende der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Wenn Frauen beim Sex Urin verlieren

Unwillkürlicher Urinabgang beim Geschlechtsverkehr tritt bei Frauen öfter auf, als viele glauben. Gesprochen wird darüber nur selten. Dabei könnte den Betroffenen geholfen werden. mehr »

Aufgeschlossen, aber schlecht informiert

Jugendliche und junge Erwachsene halten sich beim Thema Organspende für eher schlecht informiert. Trotzdem sind sie dafür wesentlich aufgeschlossener als Ältere. mehr »

Hirnschaden durch zu viel Selen

Fast blind und dement kommt eine Frau zum Arzt. Dieser findet das Problem: Sie hat lange viele Selenpillen geschluckt. Die Nahrungsergänzung schädigte ihr Hirn dauerhaft. mehr »