Ärzte Zeitung, 03.06.2005

Arsen im Haar - wurde Napoleon doch vergiftet?

STRASSBURG (dpa). Seit Jahren anhaltende Spekulationen über eine Vergiftung Napoleons (1769 bis 1821) haben neue Nahrung erhalten. Bislang gingen die meisten Forscher davon aus, daß der Korse an Magenkrebs gestorben sei.

Der elsässische Toxikologe Pascal Kintz hat jetzt aber nach Angaben der internationalen Napoleon-Gesellschaft nicht nur auf der Haaroberfläche, sondern auch im Inneren der Haare Arsen gefunden. Das Gift habe nur durch den Blutkreislauf, also durch Aufnahme über den Magen, in die innere Struktur der Haare eindringen können.

Topics
Schlagworte
Panorama (32921)
Krankheiten
Magen-Karzinom (134)
Personen
Napoléon Bonaparte (14)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Lindert eine Lichtdusche Rückenschmerzen?

In einer Pilotstudie fanden US-Forscher Hinweise, dass Licht subjektive Schmerzen lindert. Eine morgendliche Lichtdusche könnte gegen chronische Rückenschmerzen helfen. mehr »

VR-Brille anstatt Zigarette

Eine Virtual-Reality-Anwendung soll Raucher vom Glimmstängel wegbringen. Die Idee: Sie lernen virtuell ihren Raucher-Impuls zu kontrollieren. mehr »

Konzept der e-Patientenakte steht

Die ePA nimmt Formen an. Ärzte, Kassen und gematik haben sich auf ein Vorgehen zur Gestaltung der ePA geeinigt. Die Industrie bleib vorerst außen vor. mehr »