Ärzte Zeitung, 29.09.2008

Contergan-Opfer setzen ihren Hungerstreik fort

BERGISCH-GLADBACH (dpa). Gut eine Woche nach Beginn des Hungerstreiks von drei Conterganopfern in Bergisch-Gladbach erhöhen auch andere Betroffene den Druck auf das Unternehmen Grünenthal.

Der Vorsitzende des NRW-Landesverbands Contergangeschädigter, Udo Herterich, forderte die Unternehmerfamilie Wirtz in einem offenen Brief zum Einlenken auf. Die Hungerstreikenden und ihre Unterstützer verlangen von Grünenthal eine Einmalzahlung von rund einer Million Euro pro Betroffenen und von der Bundesregierung eine Verdreifachung der Rentenzahlungen auf bis zu 3270 Euro.

Das Unternehmen aus Stolberg bei Aachen wies in einer E-Mail darauf hin, dass Grünenthal bereits vor einiger Zeit 50 Millionen Euro zur Verbesserung der persönlichen Situation der Betroffenen zugesagt habe.

Topics
Schlagworte
Panorama (32514)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

O-Saft senkt das Gicht-Risiko - und hält schlank

Vom Saulus zum Paulus: Galten Fruchtsäfte einst als gesunde Getränke, verbannen heute sogar manche Schulen die süßen Säfte. Forscher brechen jetzt eine Lanze für Orangensaft. mehr »

SmED hilft, künftig Notfälle richtig einzuschätzen

Die Notfallversorgung startet ins digitale Zeitalter: Am Montag hat die KBV ein softwarebasiertes Instrument zur Begutachtung von Notfallpatienten vorgestellt. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »