Ärzte Zeitung, 02.02.2012

Neue Staatsanwaltschaft für Doping in Freiburg

STUTTGART (dpa). Thomas Bach hat die für Februar geplante Einrichtung einer Doping-Schwerpunktstaatsanwaltschaft in Freiburg begrüßt. "Ich beglückwünsche Baden-Württemberg zu diesem Schritt", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in einem Interview mit den "Stuttgarter Nachrichten".

Der 58-Jährige Sportfunktionär erhofft sich durch die zusätzlichen Ermittler mehr Sachverstand, mehr Zugriff auf die Hintermänner und einen besseren Informationsfluss zwischen staatlichen und sportlichen Stellen. Die Doping-Schwerpunktstaatsanwaltschaft in München arbeite laut Bach "sehr erfolgreich".

Ein spezielles Anti-Doping-Gesetz, wie es die bayerische Justizministerin Beate Merk fordert, lehnte der DOSB-Präsident ab: "Wir haben bei den Athleten den besseren Zugriff, der Staat bei den Hintermännern", erklärte der Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jede achte Frau braucht nach der Geburt Antidepressiva

Etwa elf Prozent aller Frauen leiden im ersten Jahr nach der Geburt an Depressionen. Unter jungen Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren ist der Anteil fast doppelt so hoch. mehr »

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie sie für eine Impfung gewonnen werden sollen, erklärt der Vorsitzende des Berufsverbandes Dr. Axel Schroeder. mehr »