Ärzte Zeitung, 21.11.2012

Ärzte ohne Grenzen

Hilfe für Verletzte im Gazastreifen

GAZA/BERLIN. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hilft mit einem Notfall-Einsatz den Verletzten im Gazastreifen.

Ein Team von drei Mitarbeitern halte sich seit zwei Tagen im umkämpften Gebiet auf, teilte die Organisation am Dienstag in Berlin mit. Weitere Ärzte wie Anästhesisten, Chirurgen und Spezialisten für Wiederbelebung sollten sie in den kommenden Tagen verstärken.

Eine aufblasbare Klinik der Organisation, die bereits im Süden des Gazastreifens bestehe, könne für Notbehandlungen umgerüstet werden, hieß es in der Mitteilung. Zudem sollten Medikamente und medizinisches Material geliefert werden.

Seit Beginn der israelischen Militäroperation "Säule der Verteidigung" sind im Gazastreifen bis Dienstagmittag mindestens116 Palästinenser getötet und mehr als 900 verletzt worden.

"Diese neue Offensive verschlimmert die ohnehinprekäre humanitäre und gesundheitliche Lage der Bevölkerung", sagte Virginie Mathieu, Repräsentantin von Ärzte ohne Grenzen in den Palästinensergebieten. (dpa)

Topics
Schlagworte
Panorama (30881)
Organisationen
Ärzte ohne Grenzen (433)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »