Ärzte Zeitung, 10.07.2013
 

Nach der Flut

Thüringer spenden weniger Blut

ERFURT. Die Zahl der Blutspenden ist aufgrund des Hochwassers in Thüringen massiv eingebrochen. Laut Verband der Ersatzkassen (vdek) wird inzwischen das Blut im Freistaat knapp.

Allein in der ersten Juniwoche habe es durch hochwasserbedingte Ausfälle einen Rückgang um 1000 Blutspenden gegeben.

Dies auszugleichen werde kaum möglich sein, sagt Arnim Findeklee, Landeschef des Ersatzkassenverbandes.

Da die Bereitschaft, Blut zu spenden, erfahrungsgemäß in den Sommermonaten ohnehin sehr gering sei, warnt er vor einer weiteren Verknappung der Blutreserven.

Außer Thüringen waren auch Bayern und Sachsen-Anhalt sehr stark vom Hochwasser betroffen. (rbü)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bariatrische Chirurgie rückt Bluthochdruck zu Leibe

Adipöse Hypertoniker konnten in einer Studie nach bariatrischer Chirurgie ihre antihypertensive Medikation reduzieren. Die Hälfte erreichte sogar eine Remission des Bluthochdrucks. mehr »

Droht uns jetzt eine Staatskrise?

Jamaika gescheitert, politisches Vakuum in Berlin. Am Beispiel der Gesundheitspolitik lässt sich zeigen, warum das noch keine Krise ist. mehr »

Das müssen Ärzte beim Impfen beachten

Allergische Reaktionen sind eine Kontraindikation für eine erneute Anwendung des Impfstoffs. Ist eine weitere Impfung dennoch nötig, sollten Ärzte diese Tipps beherzigen. mehr »