Ärzte Zeitung, 05.08.2004

FUNDSACHE

Wie Hamsters Wunde schneller heilt...

Wenn man einem verwundeten Hamster einen Gefährten zur Seite stellt, dann heilen seine Wunden schneller. Das haben jetzt Psychologen um Professor Courtney DeVries von der Ohio State University in Columbus (US-Bundesstaat Ohio) in Forschungen nachgewiesen.

Wie die Universität im Internet mitteilt, wollten die Wissenschaftler wissen, ob soziale Kontakte einen Effekt auf die Wundheilung gestreßter Hamster haben. Bei entsprechenden Untersuchungen stellten sie fest, daß die Wunden jener Hamster, denen man ein Geschwisterchen zur Seite gestellt hatte, doppelt so schnell verheilten wie bei den Single-Hamstern.

Die Nager, die sozialen Kontakt genossen, produzierten zudem weniger Streßhormone. DeVries: "Streß verzögert bei Menschen und anderen Lebewesen die Wundheilung, und sozialer Kontakt wirkt dieser Verzögerung entgegen." (Smi)

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