Ärzte Zeitung, 18.07.2005

Menschen sind am besten an den Ohren zu erkennen

LONDON (ddp.vwd). An ihren Ohren können Menschen zuverlässiger biometrisch erkannt werden als an ihren Gesichtern. Das haben britische Forscher um Mark Nixon von der Universität in Southampton in Tests mit 63 Versuchspersonen gezeigt.

Die Trefferquote in der kleinen Versuchsgruppe lag bei 99 Prozent. Die neue Biometriemethode könnte bei der Videoüberwachung eingesetzt werden. Auch Handys könnten damit ausgestattet werden, die ihren Benutzer dann an seinem Ohr erkennen, meldet "New Scientist" online.

Im Unterschied zu Gesichtern verändern sich die Konturen der Ohren kaum. Auch lassen sich Ohren gut mit Auswerte-Algorithmen vom Hintergrund herausfiltern. Das Problem langer Haare wollen die Forscher dadurch lösen, daß infrarotes Licht benutzt wird.

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »