Ärzte Zeitung, 25.01.2006

FUNDSACHE

Pelzgefütterte Slips in Usbekistan zu sexy

Nicht nur die Deutschen bibbern der strengen Kälte wegen, anderswo, vor allem in den ehemaligen Sowjetrepubliken, herrschen ebenso eisige Temperaturen.

Als Schutz vor Väterchen Frost brachte jetzt in Usbekistan eine Firma pelzgefütterte Unterwäsche unter die Leute, mußte diese aber auf Anweisung der Regierung wieder vom Markt nehmen. Die Begründung: Die Wäsche provoziere unkeusche Gedanken.

Wie die Online-Agentur Ananova berichtet, hatte die Bekleidungsfirma pelzgefütterte Unterwäsche für Damen und Herren im Sortiment. Aufgrund der eisigen Temperaturen von weit unter minus 20 Grad Celcius sei der Verkauf sprunghaft angestiegen.

Bis dieser von der usbekischen Regierung gestoppt wurde. Die Einwohner sollten vor "zügellosen Fantasien" geschützt werden, die durch das Tragen der weichen Unterwäsche geschürt würden. Die Herstellerfirma hat gegen die Entscheidung aus Taschkent protestiert. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »