Ärzte Zeitung, 17.11.2006

Börsen-Crash in Saudi-Arabien: Praxen überfüllt

RIAD/KAIRO (dpa). Der jüngste Börsen-Crash in Saudi-Arabien hat viele Anleger so schwer getroffen, daß sie wegen Depressionen und anderer psychischer Leiden behandelt werden müssen.

Die saudiarabische Zeitung "Al-Watan" berichtete gestern, in den vergangenen neun Monaten hätten die Ärzte im Königreich 37 000 Patienten untersucht, die ihre Beschwerden mit hohen Verlusten an der Börse begründet hätten.

Unter den Betroffenen seien auch viele Frauen, die zum Teil sogar Häuser und Schmuck verkauft hätten, um Aktien zu kaufen, sagte die Ärztin Fatima Mohammed der Zeitung. "Viele dieser Frauen kamen in völlig hysterischem Zustand zu mir."

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)
Krankheiten
Depressionen (3082)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »