Ärzte Zeitung, 08.09.2008

Fundsache

Nur ein Platz frei im Streifenwagen

Manche Polizeibeamte in Großbritannien sind so fett, dass sie, um ihren Streifenwagen nicht zu überladen, nur noch einen Verdächtigen transportieren dürfen.

In Tests fand man heraus, dass Streifenwagen, in denen zwei übergewichtige Polizisten saßen, nur noch durchschnittlich 90 Kilogramm Füllmenge zuließen, bevor das maximale Ladegewicht erreicht war.

Wie die Zeitung "Daily Telegraph" berichtet, habe eine Polizeieinheit in Schottland auf die Testergebnisse reagiert und angeordnet, nur noch jeweils einen Verdächtigen oder Gefangenen in den betroffenen Streifenwagen (Ford Focus oder Opel Astra) zu transportieren.

Überladene Einsatzfahrzeuge könnten im Falle eines Unfalls den Versicherungsschutz verlieren. Verdächtige, die dabei verletzt werden, könnten zudem Schadenersatz fordern - auch wenn die Beamten nicht die Schuld am Unfall tragen. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)
Organisationen
Astra (10)
Ford (47)
Opel (46)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »