Ärzte Zeitung, 03.02.2011

Fundsache

Die akademische Porno-Faszination

An der Universität von Cambridge wird demnächst eine öffentliche Debatte stattfinden, zu der auch Pornodarsteller eingeladen worden sind.

Die 1815 gegründete Cambridge Union Society greift in ihrer Sitzung am 17. Februar ein heißes Thema auf: "Dieses Haus glaubt, dass Pornografie der Öffentlichkeit einen guten Dienst erweist", lautet die provokante These, die coram publico diskutiert wird.

Eingeladen sind der englische Porno-Darsteller Johnny Anglais, der kürzlich vom Lehrbetrieb suspendiert wurde, als sein Nebenberuf bekannt wurde, Anna Arrowsmith, Großbritanniens erste Pornofilm-Regisseurin sowie die ehemalige Pornodarstellerin Shelley Lubben, die inzwischen als bibeltreue Christin auftritt.

"Ich hoffe, die Debatte wird sowohl akademisch als auch lebendig geführt", sagte Lauren Davidson, Präsidentin der Cambridge Union Society, den Medien. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3204)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »