Ärzte Zeitung, 10.02.2011

Fundsache

Huckepack zum Rettungseinsatz

Auf solche Helfer möchte man im Notfall nicht angewiesen sein! Während des Hochwassers Mitte Januar rettete ein Feuerwehrmann eine Frau aus der Sieg und brachte sie an Land. Ein Hubschrauber sollte die Unterkühlte abtransportieren.

Dann machten aber zwei Rettungssanitäter des Malteser Hilfsdienstes Probleme: Sie hätten durch knöcheltiefes Wasser waten müssen, um zu der Patientin zu gelangen. Da sie Angst vor nassen Füßen hatten, mussten Feuerwehrmänner die Retter huckepack zu ihrem Einsatzort tragen.

Der Malteser Landesverband verteidigt seine Mitarbeiter, berichtet der "General Anzeiger". Für den Einsatz in dem 2,5 Grad kalten Wasser mit hoher Fließgeschwindigkeit seien sie nicht ausgerüstet gewesen.

Das beste Argument: Das Verhalten habe dem Steuerzahler Kosten erspart, denn die Malteser mit nassen Füßen hätten schließlich abgelöst werden müssen. (iss)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »