Ärzte Zeitung, 08.07.2011

Fundsache

La Ola - warum, wieso, weshalb?

Alle Jahre wieder bei großen Fußballturnieren wird sie aus der Mottenkiste mathematischer Berechnungen herausgekramt: Eine Analye, die zwei Biophysiker von der Uni Budapest zusammen mit Dirk Helbing von der TU Dresden im Jahr 2002 gemacht haben. Thema: Wie funktionert eigentlich die La-Ola-Welle in Fußballstadien?

La Ola: Nacheinander springen Zuschauer auf, reißen ihre Arme in die Höhe und setzen sich dann wieder. Videobänder von vielen La-Ola-Wellen sind analysiert worden. Ergebnis: Die Welle läuft fast immer im Uhrzeigersinn, Geschwindigkeit: 12 Meter pro Sekunde, Distanz: 20 Stadionsitze.

Für die kritische Masse zur Erzeugung der Welle sind mindestens 25 Menschen nötig, sonst geht nichts.

Hallo, Zuschauer in Wolfsburg: Bitte aufstehen, morgen abend im Stadion, damit sich Deutschland gegen Japan fürs WM-Halbfinale qualifiziert! (fuh)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »