Ärzte Zeitung, 28.08.2012

Fundsache

Mit dem Gewehr auf Mäusejagd

Wie man mit Kanonen auf Spatzen schießt, führen uns Zeitgenossen Tag für Tag vor Augen. Mit welchen Folgen man dabei rechnen sollte, zeigt nun der Fall eines Kanadiers, der mit seinem Gewehr eine Maus töten wollte und sich am Ende selbst traf.

Dale Whitmell heißt der Unglücksrabe, der am Goulais River in der kanadischen Provinz Ontario lebt. An jenem Tag, als der Berg kreißte und eine Maus gebar, hielt sich der 40-Jährige in einem Urlaubscamp unweit seines Heimatortes auf. Was er nicht wusste: Die Knarre, nach der er griff, um den Nager zu erschlagen, war geladen, so dass sich ein Schuss löste und die Stirn des Schützen streifte.

Da sich die Verletzung als harmlos erwies, konnte Whitmell die Klinik schon nach wenigen Stunden verlassen. Wie die Online-Agentur Orange berichtet, erwartet ihn nun eine Anklage - wegen des fahrlässigen Gebrauchs einer Schusswaffe. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »