Ärzte Zeitung, 16.03.2006

Benzol in Fruchtgetränken

Substanz in 33 von 64 Proben nachgewiesen

BERLIN (dpa). Nach dem Fund von Spuren des krebserregenden Stoffes Benzol in Fruchtsaftgetränken hat das Bundesverbraucherministerium die Getränkeindustrie zum Handeln aufgefordert.

"Der Stoff hat da drin nichts zu suchen", sagte der Leiter der Abteilung Lebensmittelsicherheit im Ministerium, Bernhard Kühnle.

In 33 Proben von 64 Erfrischungs- und Fruchtmischgetränken aus mehreren Bundesländern war Benzol entdeckt worden. Eine Gesundheitsgefahr besteht nach Angaben des Ministeriums aber nicht. Die Benzol-Konzentration liege unterhalb des Grenzwertes für Trinkwasser von 1 µg/l, sagte Kühnle.

Die Ursache für Benzol in Säften ist nach Ansicht von Forschern eine Reaktion des Konservierungsstoffs Benzoesäure mit Vitamin C.

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