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Sehschwach? Oft wird zu wenig getrunken

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Bei unklaren Sehstörungen von Schulkindern sollte man mal nach der Ernährung fragen, rät der Göttinger Augenarzt Dr. Peter Cordes. Dann werde ein möglicher Grund für die Sehschwäche deutlich: Die meisten Kinder trinken morgens nichts.

Eine Studie aus Paderborn hat ergeben, daß 30 Prozent der Schüler von Haupt- und Realschulen ohne ausreichende Flüssigkeitszufuhr am Unterricht teilnehmen. Dadurch sinke nicht nur die Leistungsfähigkeit der Kinder, auch neurologische Beschwerden wie Schwindel sowie Hör- und Sehstörungen könnten auftreten, ist Cordes’ Erfahrung.

Sobald die Kinder täglich ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, verschwinden die Beschwerden schnell wieder. Grundschüler der ersten Klasse sollten pro Tag zwischen 800 und 1000 Milliliter trinken, Jugendliche in der Pubertät 1,5 Liter.

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