Ärzte Zeitung, 11.02.2011

TIPP DES TAGES

So geht die COPD-Diagnostik

Verschwindet die Obstruktion im Bronchospasmolysetest, also nach Inhalation von atemwegserweiternden Medikamenten, bei erneuter Spirometrie vollständig, spricht das für Asthma. Ist sie nur teilweise weg, ist die Diagnose zweifelhaft.

 Früher wurde davon ausgegangen, dass sich die Obstruktion bei einer COPD höchstens um 15 Prozent reduziert. Doch es gibt auch COPD-Patienten mit einer stärkeren Reversibilität. Für die Diagnose braucht es weitere anamnestische Kriterien.

So sind anfallsweise auftretende Beschwerden typisch für Asthma. COPD-Patienten hingegen haben meist dauerhaft Atemnot unter Belastung, die mit der Zeit zunimmt.

Topics
Schlagworte
Tipp des Tages (496)
Krankheiten
Allergien (3327)
COPD (1597)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Bundestag will zweite Runde für TSVG

Die erste Anhörungsrunde zum Termineservicegesetz verlief erwartungsgemäß kontrovers. Der Gesundheitsausschuss hat für den 13. Februar eine weitere Anhörung angesetzt. mehr »

Paul Ehrlich-Preis für Forschung zu Proteinfaltung

Für ihre Forschung zu Chaperonen erhalten Franz-Ulrich Hartl und Arthur L. Horwich den Paul Ehrlich-Preis 2019. Ihre Erkenntnisse könnten für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »