Reisemedizin

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Ärzte Zeitung, 24.06.2005

Hepatitis A-Gefahr: Ägypten-Urlauber sollten geimpft sein

NEU-ISENBURG (Smi). Führende Reisemediziner in Deutschland warnen Ägypten-Urlauber zu Beginn der Hauptreisewelle vor einer Infektion mit dem Hepatitis-A-Virus. Sie erinnern an eine große Infektionswelle, zu der es im vergangenen Jahr im Badeort Hurghada gekommen ist (wir berichteten).

Im August 2004 erkrankten 350 Touristen, darunter 278 Deutsche, an Hepatitis A. Nach Untersuchungen des RKI hatten sich die Urlauber wahrscheinlich nach dem Genuß von Orangensaft mit dem Virus infiziert.

Etwa 95 Prozent der Ägypter infizierten sich im Laufe ihres Lebens mit dem Hepatitis-A-Virus, zitiert das Forum Reisen und Medizin, ein Zusammenschluß deutscher Tropen- und Reisemediziner, eine aktuelle Studie. Durch den Kontakt zu Einheimischen, durch kontaminiertes Wasser und verunreinigte Lebensmittel seien auch Urlauber gefährdet, sich mit dem Erreger anzustecken.

Die Reisemediziner raten daher jedem Touristen, sich impfen zu lassen. Zur Grundimmunisierung reicht eine einmalige Injektion aus.

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