Ärzte Zeitung, 20.02.2008

Schlechte Chancen für Ausländer

WIESBADEN (dpa). Kinder von Ausländern haben nach wie vor in Deutschland nur geringe Chancen auf eine höhere Bildung.

An Hauptschulen waren sie im Schuljahr 2006/2007 mit 20 Prozent über-, an den Gymnasien mit 4,3 Prozent unterrepräsentiert. Insgesamt betrug ihr Anteil an allgemeinbildenden Schulen zehn Prozent, so das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.

Im Wintersemester 2006/2007 waren an den Hochschulen 246 400 ausländische Studenten eingeschrieben, davon hatten 58 000 ihre Zugangsberechtigung in Deutschland erworben.

Topics
Schlagworte
Schule (706)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[20.02.2008, 09:35:08]
Walter Schenk 
Chancenlose Überschrift
Die Kinder von Deutsch-Bänker Ackermann (=Schweizer) oder von mehr als 5.000 ausländischen Ärzten in Deutschland haben die gleichen Chancen auf eine höhere Schulbildung wie meine fünf Kinder (vier mit Abitur, einer mittlere Reife) - was soll die Überschrift? zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »