Ärzte Zeitung, 28.05.2008

Neues Netz für Patienten mit Gefäßproblemen

Integrierter Vertrag der DAK

STUTTGART (mm). Gefäßspezialisten aus Stuttgart haben gemeinsam mit den Kliniken vor Ort und der Deutschen Angestellten-Krankenkasse einen IV-Vertrag abgeschlossen.

Ziel des neuen Behandlungsnetzes ist es, Patienten mit Gefäßverengungen engmaschig mit einem speziellen Konzept zu betreuen, um so Beinamputationen zu verhindern.

Beteiligt an dem Vertrag sind die Gefäßspezialisten der Stuttgarter Facharztpraxis Dr. Hans Seiter, das Marienhospital Stuttgart, die Fachkliniken Hohenurach, die Vinzenz Klinik Bad Ditzenbach und das Ortho-Team Kächele.

"Entscheidend ist, dass Patienten mit Risikofaktoren wie Diabetes Mellitus oder Hypertonie rechzeitig eingestellt werden", so Professor Monika Kellerer, die Ärztliche Direktorin am Marienhospital Stuttgart. Als letzte Möglichkeit müsse auch eine Operation in Betracht gezogen werden.

Für den DAK-Vertragschef Baden-Württemberg, Wolfgang Kemmer, ist das Behandlungsnetz ein gutes Beispiel für eine sinnvolle Kooperation bislang weitgehend abgeschotteter Versorgungsbereiche.

Der DAK-Vertragschef kündigte an, die integrierte Versorgung in Baden-Württemberg weiter auszubauen und weitere innovative, qualitätsgesicherte Konzepte zu entwickeln.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »