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Nordrhein-Westfalen startet große Impfkampagne

KÖLN (iss). Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium macht den September zum "Monat des Impfens" im Bundesland.

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"Mit einer groß angelegten Kampagne, die alle Regionen des Landes erreichen wird, wollen wir über die Bedeutung von Impfungen informieren", sagte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Damit sollen die Durchimpfungsraten weiter erhöht werden. "Die großen Masernausbrüche in den letzten Jahren haben gezeigt, welche Folgen Impflücken haben."

Ein zentrales Element der Kampagne ist eine Plakataktion mit vier verschiedenen Motiven, die den Betrachter aufrütteln sollen. Gezeigt werden vier Fotografien mit den knappen Beschreibungen "Daniel (12), geistig behindert durch Masern", "Peter (29), unfruchtbar durch Mumps", "Maria (60), Witwe durch Grippe" und "Lisa (9), blind durch Röteln". "Wenn wir die Menschen zum Impfen motivieren wollen, müssen wir sie sehr deutlich auf die Gefahren des Nicht-Impfens hinweisen", sagte Laumann.

Die von dem Ministerium herausgegebene Broschüre "Impfen schützt" beantwortet häufig gestellte Fragen zum Thema. An der Aufklärungsaktion beteiligen sich auch die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte und die Apotheker. Sie haben 150  000 Broschüren und mehrere tausend Plakate erhalten. Darüber hinaus ist ein Impfmobil in zehn nordrhein-westfälischen Städten unterwegs. Für die Kampagne gibt das Ministerium rund 250 000 Euro aus.

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