Ärzte Zeitung, 01.07.2009

Schulden der öffentlichen Hand stark gewachsen

WIESBADEN (dpa). Das Loch in den öffentlichen Haushalten ist im ersten Quartal 2009 auf 37,8 Milliarden Euro gewachsen. Das Finanzierungsdefizit lag damit um 15,8 Milliarden Euro höher als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Am stärksten stieg das Defizit der Länder, und zwar um 10,6 Milliarden Euro auf 13,3 Milliarden Euro. Die Einnahmen der öffentlichen Haushalte erhöhten sich von Januar bis März 2009 nur leicht um 0,2 Prozent auf 245,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig stiegen die öffentlichen Ausgaben aber um 5,8 Prozent auf 283,3 Milliarden Euro.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »