Ärzte Zeitung, 11.01.2010

Süßes tabu für Werbung? Regierung sagt Nein

BERLIN (dpa). Die Forderung nach einem Werbeverbot für Süßigkeiten stößt bei der Bundesregierung auf Ablehnung. "Wir setzen auf Aufklärung", betonte eine Sprecherin des Bundesverbraucherministeriums am Montag in Berlin.

Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Renate Künast, hatte gesetzliche Beschränkungen im Werbefernsehen gefordert. "Lebensmittelwerbung, die ja meist Süßigkeiten-Werbung ist, hat im Umfeld von Kindersendungen nichts zu suchen", sagte Künast der "Rheinischen Post". "Da brauchen wir ein Verbot."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Bei der Gründung eines Ärztezentrums kann es zugehen wie bei "Dallas"

Neid und Missgunst haben schon manche Versuche torpediert, in der Provinz ein Ärztezentrum zu etablieren. Ärzte in Schleswig-Holstein berichten, wie man verhindert, dass Kirchturmdenken siegt. mehr »

Macht Kaffee impotent?

Kaffee werden günstige Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. Eine Studie hat untersucht, was das belebende Getränk für Männer – und besonders deren Potenz – bedeutet. mehr »