Ärzte Zeitung, 25.05.2010

Versorgung von Schwerverletzten in Hessen zertifiziert

WIESBADEN (ine). Hessen ist das erste Bundesland mit einer Gesamtzertifizierung für eine landesweite Versorgung von Schwerverletzten. Die Traumanetzwerke in Mittel-, Ost- und Südhessen erhielten beim Jahrestreffen in Wiesbaden Zertifizierungsurkunden. Die Netze wurden von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) initiiert, um die bestmögliche Behandlung von Schwerverletzten nach einem Unfall zu gewährleisten.

Etwa 35 000 Patienten werden jedes Jahr bundesweit durch Notfalloperationen oder intensivmedizinisch behandelt. Ziel der Traumanetze ist, Schwerverletzte innerhalb von 30 Minuten vom Unfallort in den Behandlungsraum eines geeigneten Krankenhauses zu transportieren. Derzeit arbeiten in Deutschland etwa 700 Kliniken in 59 Netzen zusammen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »