Ärzte Zeitung, 01.11.2010
 

Hygiene-Institut beanstandet 2400 Lebensmittel

HAMBURG (di). Das Institut für Hygiene und Umwelt der Hamburger Gesundheitsbehörde hat bei seinen Lebensmittelproben im vergangenen Jahr 22 Mal eine akute Gesundheitsgefährdung ausgemacht. Insgesamt sind 18 450 Lebensmittel untersucht worden, in 2407 Fällen musste beanstandet werden.

Die meisten Beanstandungen waren wegen Kennzeichnungsmängeln oder Täuschung des Verbrauchers notwendig. Beispiele für Gesundheitsgefährdungen waren etwa nicht zulässige Rückstände von Bienen-Medikamenten in Honig und das Antibiotikum Natamycin in einigen Weinen aus Argentinien und Südafrika.

Die amtlichen Kontrollen in der Hansestadt sind für die ganze EU wichtig, weil viele Lebensmittel über den Hamburger Hafen importiert werden.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (76490)
Wirkstoffe
Natamycin (5)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Inhalatives Steroid bei Kindern – Keine falsche Zurückhaltung!

Die Angst vor Frakturen sollte bei asthmakranken Kindern kein Grund gegen die Kortisoninhalation sein. Zurückhaltung könnte sogar den gegenteiligen Effekt haben. mehr »

Ibuprofen plus Paracetamol so effektiv wie Opioide

Es müssen keine Opioide sein: OTC-Analgetika wirken bei Schmerzen in den Gliedmaßen ähnlich gut wie Opioide, so eine US-Studie. mehr »

Steigender Drogenkonsum bereitet Sorgen

Der Cannabiskonsum wird unter Jugendlichen langsam aber stetig populärer. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung fordert einen massiven Ausbau der Präventionsangebote. mehr »