Ärzte Zeitung, 14.12.2010

Hebammen sollen mehr in Problemfamilien helfen

BERLIN (dpa). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will den Einsatz von Hebammen in Problemfamilien im ersten Jahr nach der Geburt ausweiten. Bisher hätten Schwangere keinen Anspruch darauf, wenn sie sich an öffentliche Beratungsstellen für Mütter wendeten, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag im Deutschlandradio Kultur.

Der Bund werde 30 Millionen Euro jährlich ausgeben, um dafür eine neue bundesweite Infrastruktur zu schaffen. Das Vorhaben ist Teil des Kinderschutzgesetzes, dessen Entwurf Schröder am Dienstag in Berlin vorstellte.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »