Ärzte Zeitung, 03.05.2011

Angst vor Schlaganfall bei Bürgern im Südwesten

STUTTGART (mm). Fast jeder zweite Bürger Baden-Württembergs fürchtet sich nach einer aktuellen DAK-Studie vor einem Schlaganfall.

Wie aus der Krankenhausstatistik für 2009 hervorgeht, erlitten 33.000 Männer und Frauen im Land einen Hirninfarkt. "Schlaganfälle sind die dritthäufigste Todesursache und führen oftmals zu einer dauerhaften Invalidität", erläuterte Werner Schmelzle, der DAK-Landeschef in Baden-Württemberg.

Nur bei knapp 24 Prozent der Patienten erfolge innerhalb von drei Stunden nach dem Schlaganfall eine Aufnahme in die Klinik.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Impfpflicht löst Masernproblem nicht

Eine Impfpflicht bei Masern würde ungeimpfte Erwachsene als Verursacher nicht erreichen und Skeptiker vor den Kopf stoßen. Ausbrüche sind nur mit mehr Engagement zu verhindern, so RKI-Präsident Prof. Lothar Wieler. mehr »