Ärzte Zeitung, 20.09.2011

Lebenserwartung in Deutschland ist erneut gestiegen

WIESBADEN (fst). Die Lebenserwartung in Deutschland ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erneut leicht gestiegen. Sie beträgt für neugeborene Jungen 77 Jahre und sechs Monate und für neugeborene Mädchen 82 Jahre und siebe Monate.

Im Vergleich zur vorherigen Sterbetafel 2007/2009 hat die Lebenserwartung für neugeborene Jungen um zwei Monate und für Mädchen um einen Monat zugenommen.

Gleiches gilt aber auch für ältere Menschen. So belaufe sich die noch verbleibende Lebenserwartung von 65-jährigen Männern auf weitere 17 Jahre und vier Monate.

65-jährige Frauen können statistisch gesehen mit weiteren 20 Jahren und sieben Monaten rechnen. Im Vergleich zur letzten Erhebung habe damit die Lebenserwartung bei 65-jährigen Frauen und Männern jeweils um einen Monat zugenommen.

Zum Vergleich: Im Deutschen Reich hatte die durchschnittliche Lebenserwartung eines neugeborenen Jungen im Jahr 1871 nur etwa 35 Jahre und für ein Mädchen rund 38 Jahre betragen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fischkuss bringt Angler fast um

Ein Hobbyfischer zieht eine kleine Seezunge aus dem Wasser. Kurz darauf steht sein Herz still – aber nicht vor lauter Anglerglück, wie Ärzte bald herausfinden. mehr »

Erste Beschwerden gegen Facebook und Google

Unmittelbar nach Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat der Verein "Noyb" erste Anzeigen gegen Google und Facebook wegen "Zwangszustimmungen" auf den Weg gebracht. mehr »

CRISPR/Cas-Methode - Zwischen Zauberwerk und Hexenkunst?

Die CRISPR/Cas-Methode könnte hohen therapeutischen Nutzen stiften. Sie lässt aber auch Allmachtsfantasien blühen. Der Ethikrat sieht dies skeptisch und fordert mehr Regulierung. mehr »